Coping With Hearing Loss

Die Frage „Wie gehe ich mit Hörverlust um?“ ist eine interessante. Das Oxford dictionary definiert das Wort „cope“ als den effektiven Umgang mit etwas Schwierigen.¹ Zu lernen, mit Hörverlust gut zu leben und weiterhin die Dinge zu tun, die Sie tun möchten, ist eine Herausforderung, die Arbeit erfordert und ein fortlaufender Prozess ist.

Meine erste Empfehlung, um zu lernen, mit einem Hörverlust umzugehen, ist, einen Audiologen zu konsultieren, falls Sie dies noch nicht getan haben. Es gibt wahrscheinlich viele Möglichkeiten, Hörverlust zu lindern, und das ist der Ausgangspunkt. Stellen Sie sicher, dass Sie ein Hörgerät haben, das passend zu Ihrem Hörverlust angepasst ist, und dass Sie über zusätzliche Technologien informiert sind, die in Ihrem Alltag von Nutzen sein könnten.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Musik zu hören, das Sprachverstehen in einer lauten Umgebung zu verbessern, am Telefon gut zu hören, in Ihrem Zuhause sicher zu sein und spezifische berufliche oder freizeitbezogene Bedürfnisse zu berücksichtigen. Diese Möglichkeiten verändern und verbessern sich ständig, weshalb es am besten ist, einen Experten auf diesem Gebiet zu konsultieren, um zu besprechen, was für Sie am besten wäre.

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Der zweite Teil dieser Diskussion befasst sich mit den emotionalen Aspekten des Lebens mit einem Hörverlust. Die meisten Menschen, die einen neu erworbenen Hörverlust haben, müssen einen Trauerprozess durchlaufen, genau wie bei jeder anderen Art von Verlust, Krankheit oder Störung. Das Kubler-Ross-Modell der fünf Trauerphasen umfasst Verleugnung und Isolation, Wut, Verhandeln, Depression und Akzeptanz.² Wenn sich jemand in den ersten Phasen der Trauer befindet, verleugnet die Person oft, dass der Hörverlust existiert, oder gibt anderen die Schuld an Kommunikationsschwierigkeiten.

Das kann sich anhören wie: „Sie spricht zu leise“, „Sie bewegt nie seine Lippen, wenn er spricht“, „Heutzutage nuschelt jeder“. In diesen Trauerphasen kann sich eine Person zurückziehen, Wut ausdrücken oder sogar Anzeichen einer Depression zeigen.¹ Dies ist ein normaler Teil des Trauerprozesses, aber die Hoffnung und das Ziel sind, dass diese Phasen kurz sind und es der Person ermöglichen, sich in Richtung Akzeptanz ihres Hörverlusts sowie der Suche nach Informationen und Möglichkeiten zu bewegen.

Neben der Suche nach Beratung durch einen Hörfachmann ist ein wesentlicher Teil eines guten Lebens mit Hörverlust, ein guter Selbstvertreter zu werden und ein gutes Unterstützungssystem aufzubauen. Ein entscheidender Aspekt dieses Prozesses besteht darin, gegenüber Familienmitgliedern, Freunden, Kollegen und allen Personen, mit denen Sie in Kontakt kommen, offen über Ihren Hörverlust zu sprechen und darüber, was sie zur Unterstützung der Kommunikation tun können. Viele Menschen wissen nicht, wie sie am besten mit jemandem kommunizieren, der einen Hörverlust hat (zum Beispiel langsamer sprechen, mich ansehen, wenn Sie sprechen, zuerst meine Aufmerksamkeit erlangen, nicht schreien), sind jedoch bereit, ihr Verhalten und ihre Kommunikation anzupassen, nachdem sie informiert wurden und häufige Erinnerungen erhalten haben.

Verstehen Sie, dass die meisten Familienmitglieder und Kommunikationspartner die körperlichen, psychologischen und emotionalen Auswirkungen eines Hörverlusts möglicherweise nicht kennen oder verstehen. Es kann Geduld sowie mehrere ehrliche Gespräche und Aufklärung erfordern, um dorthin zu gelangen.³ Regelmäßige, offene Gespräche mit den Menschen in Ihrem Umfeld sind entscheidend für ein besseres Verständnis Ihres Hörverlusts und dafür, wie Sie gemeinsam daran arbeiten können, Kommunikation für Sie beide zu einer positiven und erfolgreichen Erfahrung zu machen.

Eine weitere hervorragende Möglichkeit besteht darin, eine lokale Selbsthilfegruppe zu suchen, um andere Menschen zu treffen und mit ihnen zu sprechen, die dieselbe Erfahrung gemacht haben. Oft kann ein Hörfachmann Sie dabei unterstützen, oder die nationale Organisation Hearing Loss Association of America hat viele lokale Gruppen im ganzen Land und könnte ein guter Ausgangspunkt sein.

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  • Jodi Baxter, AuD

    Jodi Baxter, AuD

    Klinischer Assistenzprofessor an der OSU

    Dr. Baxter arbeitet hauptsächlich klinisch, betreut dabei Studierende und lehrt zudem im Rahmen des Doctor of Audiology-Studiengangs. Zu den derzeit angebotenen Kursen gehören Hörgeräte I und II sowie Hörstörungen bei Erwachsenen.