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Montag, der 3. März, ist der Welttag des Hörens, die jährliche Veranstaltung der World Health Organization (WHO), die darauf abzielt, das Bewusstsein dafür zu schärfen, wie Gehörlosigkeit und Hörverlust verhindert werden können, und gleichzeitig weltweit die Ohren- und Hörversorgung zu fördern. Der Welttag des Hörens steht unter einem Thema, und die WHO stellt evidenzbasierte Advocacy-Materialien bereit, darunter Broschüren, Flyer, Poster, Banner, Infografiken und Präsentationen (auch in verschiedenen Sprachen), um die Initiative zu unterstützen.

Das Thema des Welttags des Hörens der WHO in diesem Jahr lautet „Changing mindsets: Empower yourself to make ear and hearing care a reality for all!“ Dieses Thema knüpft an das Thema von 2024 an, das auf einen Wandel der Einstellungen zur Ohren- und Hörversorgung abzielte. Die Organisation lädt Menschen jeden Alters dazu ein, sich selbst zu befähigen, gesunde Ohren und gutes Hören für sich selbst und andere sicherzustellen. Sie können sich offiziell registrieren, indem Sie eine E-Mail an whf@who.int senden.

Viele Unternehmen und Organisationen im Bereich der Hörgesundheit beteiligen sich jährlich. Beispielsweise hilft Sensaphonics — das seit 2015 bei der Veranstaltung mit der WHO zusammenarbeitet — dabei, das Bewusstsein für Hörgesundheit in der Musikindustrie zu schärfen. Das Unternehmen, das In-Ear-Monitore für Musiker und andere Gehörschutzgeräte herstellt, hatte Berichten zufolge 2024 die größte Reichweite aller Kampagnen in den Vereinigten Staaten.

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„Während die Lärmbelastung in industriellen Umgebungen stark durch OSHA reguliert wird, gibt es keine Vorschriften für die Schallbelastung durch Musik — weder für Branchenfachleute noch für Konzertbesucher“, erklärt das Unternehmen. „Daher prognostiziert die WHO, dass 50 % der Menschen im Alter von 12–35 Jahren durch laute Musik einem Risiko für dauerhaften lärmbedingten Hörverlust ausgesetzt sind (~1.1 Milliarden Menschen). Das ist eine erschütternde Statistik. Der Lichtblick ist, dass lärmbedingter Hörverlust die einzige vollständig vermeidbare Ursache für Hörverlust ist.“ Sensaphonics stellt ein Pressekit mit umfassenden Anleitungen für die effektive Nutzung sozialer Medien bereit.

Die International Hearing Society (IHS), eine fachübergreifende Organisation von Fachkräften für Hörversorgung, ermutigt ihre Mitglieder ebenfalls, am Welttag des Hörens teilzunehmen. „IHS ist ein stolzer Partner des Welttags des Hörens der WHO, da IHS-Mitglieder an vorderster Front dabei helfen, Menschen dabei zu unterstützen, ihr Hören zu schützen und zu verbessern“, sagte IHS-Geschäftsführerin Alissa Parady, CAE, in einer Pressemitteilung.

Die Hearing Loss Association of America (HLAA) — eine führende Verbraucherorganisation für Menschen mit Hörverlust — setzt sich ebenfalls dafür ein, Menschen dabei zu helfen, Hörverlust zu erkennen, zu behandeln und darüber zu kommunizieren. HLAA gab heute bekannt, dass sie ein neues teilbares Hearing Loss Toolkit veröffentlicht hat, um Menschen Fakten und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zu bieten. „Hörverlust kann kompliziert und verwirrend sein“, sagt HLAA-Geschäftsführerin Barbara Kelley. „Für Menschen ist es schwierig, vertrauenswürdige Informationen über Symptome, Behandlungsoptionen und die einzuleitenden Schritte zu erhalten. Diese neuen Hilfsmittel beseitigen das Rätselraten beim Thema Hörverlust und beantworten viele der häufigen Fragen, die wir täglich hören.“

Die WHO wird den Welttag des Hörens außerdem mit der Einführung des WHO-ITU Global Standard für sicheres Hören bei Videospielen und Sport sowie mit einem Schulmodul zum intelligenten Hören für die Aufnahme in Bildungsprogramme begehen. Bleiben Sie also dran!

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  • Karl Strom

    Karl Strom

    Chefredakteur

    Karl Strom ist der Chefredakteur von HearingTracker. Er war Gründungsredakteur von The Hearing Review und berichtet seit über 30 Jahren über die Hörgerätebranche.