Die Resonanz erzeugte nicht nur Begeisterung – sie lieferte Phonak auch einen Schatz an realen Daten. Mit über einer Million Infinio- und Sphere-Anpassungen weltweit konnte Phonak sein Deep Neural Network (DNN) und seinen automatischen Klassifizierer mit einer beispiellosen Vielfalt an Hörsituationen, Sprachproben und Benutzerinteraktionen umtrainieren.
Deshalb, wie Jones in einem Interview betonte, ist AutoSense 7.0 24 % präziser bei der Klassifizierung und Reaktion auf schwierige akustische Umgebungen: "Wir haben das System mit 18-mal mehr Datensätzen trainiert… AutoSense 7.0 ist das präziseste System, das wir je hatten."
AutoSense 7.0 und APD 3.0: Intelligenter, schneller, mit markendefinerendem Sound
AutoSense OS, bei der Veranstaltung als "Mission Control" von Phonak-Hörsystemen beschrieben, sitzt auf einer mehrschichtigen Architektur. Brandy Pouliot, Director of Audiology and Education, nutzt eine Hausanalogie, um es zu erklären: "APD [Adaptive Phonak Digital] ist das Fundament. Darüber liegen Räume – stilles Hören, Sprache im Lärm, Komfort im Lärm, Auto, Sprache im lauten Lärm usw. – Räume, in denen Technologien wie StereoZoom 2.0 und Sphere leben und funktionieren." Die "Garage," merkte sie an, umfasst viele andere Funktionen wie Konnektivität, Streaming-Funktionen sowie Roger-Zubehörtechnologien.
Was sich mit Ultra ändert, ist, wie sicher AutoSense zwischen Räumen wechselt. Mit erheblich mehr Trainingsdaten kann AutoSense 7.0 subtile Verschiebungen früher erkennen und die angemessene Mischung aus Verstärkungsmodellen, Rauschreduzierung, Direktionalität oder DNN-Verarbeitung mit weniger Fehlklassifizierungen anwenden.
Strukturell ist das neue APD 3.0 eine grundlegende Aufrüstung. Pouliot betonte, dass in Phonak-Versuchen APD 3.0 in 93 % der Fälle gegenüber konkurrierenden Premium-Soundqualitätssystemen bevorzugt wurde: "Es ist unser charakteristischer Sound – dritte Generation – und das Fundament von allem. Das ist der Grund, warum Menschen sagen, dass Phonak wie Phonak klingt."