Wie wird Hörverlust behandelt?
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Die Art und Weise, wie Hörverlust behandelt wird, hängt stark von der Art und dem Grad des Hörverlusts ab, der bei einer Person diagnostiziert wurde. Hörverlust wird in drei Kategorien unterteilt: Schallleitungsschwerhörigkeit, Schallempfindungsschwerhörigkeit und gemischt.
Schallleitungsschwerhörigkeit tritt auf, wenn sich im Außenohr oder Mittelohr ein Hindernis befindet, das verhindert, dass Schall zur Cochlea (Innenohr) weitergeleitet wird. Häufige Ursachen für Schallleitungsschwerhörigkeit sind Cerumen (Ohrenschmalz), das das Außenohr (den Gehörgang) verschließt, eine Perforation des Trommelfells, eine Ohrenentzündung oder eine Unterbrechung der Gehörknöchelchen (der Knochen im Mittelohr, die Schall vom Trommelfell zum Innenohr weiterleiten).
Die Behandlung von Schallleitungsschwerhörigkeit umfasst in der Regel die Entfernung oder Reparatur dessen, was die Schallleitung verhindert. Bei verhärtetem Cerumen kann ein Audiologe oder Arzt es entfernen. Bei Infektionen, Perforationen des Trommelfells oder Unterbrechungen der Gehörknöchelchen führen Ärzte chirurgische Eingriffe durch oder verschreiben Medikamente. In einigen Fällen, in denen diese Behandlungen wirkungslos sind, stellt ein Audiologe Hörgeräte bereit. Hörgeräte sind, wenn medizinische und/oder chirurgische Optionen ausgeschöpft sind, bei Schallleitungsschwerhörigkeiten in der Regel sehr hilfreich.
Aufgrund jahrzehntelanger medizinischer Fortschritte, die sehr wirksame Behandlungen von Infektionen ermöglicht haben, ist die häufigste Art von Hörverlust die Schallempfindungsschwerhörigkeit; laut dem National Institute on Deafness and Other Communication Disorders (NIDCD) sind 90% aller Fälle von Hörverlust Schallempfindungsschwerhörigkeit. Schallempfindungsschwerhörigkeit tritt auf, wenn die Leistungsfähigkeit der Sinneszellen in der Cochlea, die Verbindung der Cochlea zum Hörnerv oder der Hörnerv selbst beeinträchtigt ist. Ursachen für Schallempfindungsschwerhörigkeit sind Alter, Nebenwirkungen von Medikamenten, Symptome anderer Erkrankungen wie Herzerkrankungen, Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen, Nierenerkrankungen und andere.
In sehr seltenen Fällen können gutartige Tumoren am Hörnerv vorhanden sein, und diese Fälle erfordern nach ihrer Entdeckung eine Überwachung durch Audiologen und Ärzte. Manchmal wird nach der Überwachung aufgrund der Nähe dieser Tumoren zum Hirnstamm schließlich eine chirurgische Entfernung notwendig.
Derzeit gibt es, mit Ausnahme einiger sehr seltener Umstände, keine medikamentösen oder chirurgischen Maßnahmen, die Schallempfindungsschwerhörigkeit rückgängig machen können, und Hörgeräte sind die häufigste Behandlung. Personen mit hochgradiger bis an Taubheit grenzender Schallempfindungsschwerhörigkeit, die nur wenig oder keinen Nutzen von Hörgeräten haben, kommen häufig für Cochlea-Implantate infrage. Die Technologie sowohl von Hörgeräten als auch von Cochlea-Implantaten hat sich im digitalen Zeitalter und in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt, und Geräte, die eine Kombination aus Cochlea-Implantaten und Hörgeräten darstellen, wurden auf den Markt gebracht.
Hörgeräte werden in den meisten Bundesstaaten mit einer Testphase angeboten, in der eine Person sicherstellen kann, dass die Geräte ihren Hörbedürfnissen entsprechen. Die Geräte werden von Hörakustiker/innen oder Audiologen programmiert und ausgegeben. Cochlea-Implantate werden von otologischen Chirurgen chirurgisch implantiert und nach der postoperativen Heilung von Audiologen programmiert.
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Thomas Goyne, AuD
Hörgeräteakustiker in Wayne, PADr. Goyne ist Audiologe bei Aberdeen Audiology in Wayne, PA. Er verfügt über umfangreiche Erfahrung in der pädiatrischen und erwachsenen Diagnostik sowohl für das Hören als auch für das Gleichgewicht.