Oticon bringt Oticon Intent auf den Markt: Ein sensorbasiertes Hörgerät, das entwickelt wurde, um Ihre Hörbedürfnisse zu verstehen
Hören mit Absicht: Oticon bringt BrainHearing mit neuer 4D-Sensor-Technologie und modernster Hörgerät-Verarbeitung für personalisierten Klang in dynamischen Hörsituationen voran)
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Oticon mit US-Hauptsitz in Somerset, NJ, hat seine neueste Flaggschiff-Hörgerätelinie Oticon Intent auf den Markt gebracht, die laut Unternehmen „das weltweit erste Hörgerät mit 4D Sensor-Technologie ist, das die Hörabsichten jedes Nutzers versteht und individuelle Hörbedürfnisse nahtlos unterstützt, während es Zugang zur vollständigen Klangumgebung ermöglicht.“ Aufbauend auf Oticons BrainHearing™-Technologie führt das Unternehmen sein neues Hörgerät mit dem Ziel ein, die einzigartige Kommunikationsabsicht einer Person zu erfassen und zu verbessern.
Intent ist im kleinsten wiederaufladbaren miniRITE-Formfaktor (Hörer im Ohr) erhältlich, den Oticon anbietet, und verfügt außerdem über einen neuen Smart Lautsprecher, Bluetooth® LE und Auracast™-fähige Technologie sowie ein Deep Neural Network (DNN)-System der zweiten Generation. Das Hörgerät ist darauf ausgelegt, selbst beim Streaming eine Akkulaufzeit von 20 Stunden zu bieten, und enthält eine T-Spule.
Die Absicht von Intent: Die Weiterentwicklung von BrainHearing in Oticon Hörgeräten
Der wichtigste Wunsch von Hörgeräteträgern ist weiterhin besseres Hören bei Störgeräuschen – insbesondere in komplexen Hörumgebungen mit Klängen, die die Kommunikation beeinträchtigen. Seit etwa 30 Jahren werden Richtmikrofone eingesetzt, um Hörgeräteträgern dabei zu helfen, die relevante Person zu hören und gleichzeitig Störgeräusche auszublenden – üblicherweise indem der Hörgeräteträger und das Richtsystem auf die Person vor ihnen ausgerichtet sind.
Ein besseres System wäre laut Oticon, wenn das Hörgerät die Bedürfnisse und Verhaltensweisen von Personen in wechselnden Klangumgebungen verstehen und seine Signalverarbeitung anschließend an deren individuelle Hörbedürfnisse anpassen würde. Dies ist das Grundkonzept hinter Oticons BrainHearing, das vor etwa 10 Jahren eingeführt wurde, aber 2019 mit dem Hörgerät Oticon Opn S erstmals konsequent umgesetzt wurde. Ziel war es, Zugang zur vollständigen 360°-Klanglandschaft mit weniger Höranstrengung, besserem Sprachverstehen und der Fähigkeit zu bieten, sich mehr von dem Gehörten zu merken. Die nachfolgenden Produktlinien Oticon More (2020) und Real (2023) wurden entwickelt, um diese Ziele weiterzuverfolgen.
Oticons neue Flaggschiff-Hörgerätelinie Intent ist die jüngste Weiterentwicklung von BrainHearing. Die Hörbedürfnisse von Menschen sind nicht immer gleich, selbst wenn sie sich im selben Raum befinden. Intent wurde entwickelt, um die einzigartigen und vielfältigen Hörbedürfnisse einzelner Nutzer zu erkennen.
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Modernste 4D-Sensortechnologie für „absichtsbasierte“ Personalisierung
Intent nutzt Berichten zufolge die weltweit ersten Sensoren für Nutzerabsichten, die in der Lage sind, die individuellen Kommunikationsziele einer Person zu erkennen und dem Gehirn in jeder Hörsituation die passende Hörunterstützung bereitzustellen.
Oticon nutzt seine 4D Sensor Technology, um Folgendes zu überwachen und entsprechend darauf zu reagieren:
- Akustische Umgebung: Sensoren erfassen Details der 360°-Klangszene rund um den Hörenden, während sie sich innerhalb von Hörumgebungen und zwischen verschiedenen Umgebungen verändert
- Kopfbewegungen: Sensoren überwachen, ob und wie der Nutzer seinen Kopf bewegt, um die Art der Kommunikationssituation zu verstehen.
- Körperbewegungen: Sensoren für körperliche Bewegungen helfen dabei, den Bedarf an verstärkter Unterstützung der räumlichen Wahrnehmung vorherzusehen
- Gesprächsaktivität: Die Überwachung, ob ein aktives Gespräch stattfindet oder nicht, informiert das System darüber, ob Sprache priorisiert werden sollte
Durch die Überwachung der Gesprächsdynamik, Kopf- und Körperbewegungen sowie der umgebenden akustischen Landschaft wird Intent laut Oticon zum ersten Hörgerät, das Veränderungen der Nutzeranforderungen erkennt und die Klangverarbeitung entsprechend anpasst. Die 4D Sensor Technology bietet maßgeschneiderte Unterstützung in verschiedenen Situationen und verbessert das Sprachverständnis um 15%.1 Darüber hinaus zeigten Ergebnisse einer Hirnbildgebungsstudie, dass diese Technologie Nutzern hilft, ihre Aufmerksamkeit auf die Schallquellen auszurichten, denen sie zuhören möchten.1
„Bei Oticon erkennen wir die außergewöhnlichen Fähigkeiten des Gehirns zur Klangverarbeitung an“, sagte Virginia Ramachandran, AuD, PhD, Head of Audiology bei Oticon, in einer Pressemitteilung. „Unser einzigartiger BrainHearing-Ansatz leitet uns und hilft uns, lebensverändernde Technologie wie Oticon Intent Wirklichkeit werden zu lassen. Die weltweit ersten Sensoren für Nutzerabsichten ermöglichen es Oticon Intent, zu erkennen, wann sich die Hörbedürfnisse eines Nutzers ändern, und sich entsprechend anzupassen. Dadurch erhalten Nutzer einen besseren Zugang zu den Klängen und zur Sprache, die ihnen ermöglichen, am Leben teilzunehmen wie nie zuvor. Oticon Intent unterstützt nahtlos jeden individuellen Hörbedarf und ermöglicht dabei stets Zugang zur vollständigen 360º-Klangumgebung.“
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Intent weiter verbessert mit MoreSound Intelligence 3.0 und DNN 2.0
Laut Oticon bietet die neue schnelle und effektive Klangverarbeitungstechnologie in Oticon Intent, genannt MoreSound Intelligence 3.0, eine höhere Klarheit und bessere Balance mit bis zu 12 dB Störgeräuschunterdrückung. Dank dieser innovativen Verarbeitung, die Nutzern letztlich deutlichere Sprache bietet, ermöglicht Oticon Intent im Vergleich zu Oticons vorherigem Premium-Hörgerät 35 % mehr Zugang zu Sprachhinweisen.2
Intent umfasst außerdem die zweite Generation von Oticons Deep Neural Network (DNN 2.0), die auf einem umfassenderen Spektrum komplexer Klangumgebungen basiert und während ihrer Trainingsphase von erweitertem Lernen aus vielfältigen Klangeingaben profitiert. Als eine Art maschinelles Lernen bzw. künstliche Intelligenz ist DNN 2.0 darauf ausgelegt, dem Hörgerät ein stärker gehirnähnliches Arbeiten zu ermöglichen – auf Grundlage erfahrungsbasierten Lernens –, wodurch genauere Klangrepräsentationen im Gehirn und ein besserer Zugang selbst zu leisen Sprachlauten in geräuschvollen Situationen ermöglicht werden.
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Weitere wichtige Ergänzungen zu Oticon Intent
Oticon berichtet, dass Intent außerdem drei neue Design- und Technologieverbesserungen für die Hörversorgung bietet:
- Smart Speaker: Das neue Hörgerät verwendet den ersten selbstkalibrierenden Lautsprecher der Branche, miniFit Detect, der eine Genauigkeit innerhalb von 1 dB und 57 % mehr Verstärkungspräzision gegenüber bisherigen Lautsprechereinheiten gewährleistet. Hörakustiker, die die Anpasssoftware Oticon Genie 2 verwenden, können auf alle relevanten Details der Lautsprechereinheit zugreifen (z. B. Seriennummer, Anpassleistungsstufe, Länge des Lautsprecherkabels und Links-/Rechts-Informationen). Genie 2 kann außerdem den Anpassprozess optimieren, indem es den Status der Lautsprechereinheit sofort sichtbar macht und dem Hörakustiker ermöglicht festzustellen, ob eine Lautsprechereinheit korrekt, fehlend, defekt oder inkompatibel ist.
- Bluetooth LE und Auracast ready: Oticon Intent unterstützt Bluetooth® LE Audio und macht das Hörgerät „zukunftssicher“ für die Auracast™ Broadcast-Audiotechnologie,3 von der einige erwarten, dass sie die Audiozugänglichkeit künftig revolutionieren wird. Nutzer können außerdem direktes Streaming und Freisprechkommunikation mit iOS-Geräten sowie kompatiblen Android™-Telefonen, Tablets4 und Windows-PCs nutzen.
- Neues Design und verbesserte Wiederaufladbarkeit: Oticon Intent ist das kleinste, schlankste und diskreteste wiederaufladbare miniRITE des Unternehmens, bietet jedoch weiterhin eine T-Spule und einen großen Lithium-Ionen-Akku für schnelleres und stabileres Laden. Bei vollständiger Aufladung ist es darauf ausgelegt, selbst mit Streaming 20 Stunden Akkulaufzeit zu bieten, sowie 4 Stunden Nutzung nach einer schnellen 15-minütigen Aufladung.5 Die Ergänzung um eine Touch-Steuerung für Telefonanrufe und einen einzigen, benutzerfreundlichen Druckknopf verbessert die schnelle und intuitive Steuerung des Hörgeräts zusätzlich.
Oticon bat Hörgeräteträger, die Klangqualität von Oticon Intent mit dem bisherigen Premium-Hörgerät des Unternehmens in verschiedenen Hörumgebungen zu vergleichen. Dabei zeigte sich nicht nur, dass Intent die Klangqualität deutlich verbessert, sondern auch, dass es Nutzern mehr Nuancen und Details im Klang sowie einen höheren Hörkomfort bietet.1
Weitere Details finden Sie auf der Oticon Intent-Website.
Quelle: Oticon
Referenzen/Hinweise
- Bianchi/Eskelund et al. (2024). Oticon Intent™ – Klinische Evidenz. BrainHearing™ Vorteile der 4D Sensor Technologie. Oticon Whitepaper.
- Brændgaard/Zapata-Rodríguez et al. (2024). 4D Sensor Technologie und Deep Neural Network 2.0 in Oticon Intent™. Technische Überprüfung und Bewertung. Oticon Whitepaper.
- Apple, das Apple Logo, iPhone, iPad, Mac, Mac Logo sind Marken von Apple Inc., eingetragen in den USA und anderen Ländern. Android™, Google Play und das Google Play Logo sind Marken von Google LLC. Microsoft und Windows sind Teil der Microsoft Unternehmensgruppe. Die Bluetooth® Wortmarke und Logos sind eingetragene Marken von Bluetooth SIG, Inc. Die Auracast™ Wortmarke und Logos sind Marken von Bluetooth SIG. Jede Verwendung solcher Marken durch Demant erfolgt unter Lizenz. Andere Marken und Handelsnamen sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber.
- Android™ Geräte müssen über Android 14 verfügen und LE Audio Bluetooth unterstützen, um Freisprechkommunikation zu ermöglichen, oder das Android Protocol for Audio Streaming (ASHA), um direktes Streaming zu Oticon Intent zu ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.oticon.com/support/compatibility.
- Die erwartete Nutzungsdauer des wiederaufladbaren Akkus hängt vom Nutzungsmuster, den aktivierten Funktionen, dem Hörverlust, der Klangumgebung, dem Alter des Akkus und der Nutzung von drahtlosem Zubehör ab.
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Karl Strom
ChefredakteurKarl Strom ist der Chefredakteur von HearingTracker. Er war Gründungsredakteur von The Hearing Review und berichtet seit über 30 Jahren über die Hörgerätebranche.
