Rechnen Sie mit einer Eingewöhnungsphase
Wenn Sie erstmals Hörgeräte tragen, ist es normal, eine Eingewöhnungsphase zu durchlaufen. Dies stellt für viele Menschen eine Herausforderung dar — und manche hören möglicherweise sogar auf, ihre Geräte zu tragen, bevor sie Gelegenheit hatten, sich daran zu gewöhnen.
Dies ist besonders besorgniserregend, wenn man bedenkt, dass allein in den Vereinigten Staaten bis zu 28.8 million1 Erwachsene davon profitieren könnten, Hörgeräte in ihre tägliche Gesundheitsroutine aufzunehmen.
Vor diesem Hintergrund möchten wir Ihnen Folgendes erläutern…
- Wie eine typische Eingewöhnungsphase aussehen kann
- Was Sie tun können, um diesen Übergang besser zu bewältigen
- Und wie Sie Technologie nutzen können, um schnell Ihre idealen Einstellungen zu finden
Mit klaren Erwartungen hoffen wir, dass Sie sich besser auf mögliche Hürden vorbereiten können, die unterwegs auftreten, und dass Sie mit der Zeit die vollen Vorteile jedes von Ihnen gewählten Geräts genießen können.
Warum fällt es uns schwer, uns an Hörgeräte zu gewöhnen?
Da Hörgeräte durch Verstärkung von Schall funktionieren, ermöglichen sie Ihnen, Dinge zu hören, die Sie zuvor nicht gehört haben oder schon länger nicht mehr gehört haben.
Auf neurologischer Ebene stellt dies eine neue Herausforderung dar. In der frühen Phase der Nutzung von Hörgeräten finden erhebliche Veränderungen in Bezug auf Ihr Gehirn und die Art und Weise statt, wie es Schall verarbeitet2.
Dies kann unsere Fähigkeit beeinträchtigen, akustische Informationen zu entschlüsseln, und bei manchen Nutzern können verstärkte Geräusche und Stimmen als unangenehm oder zu laut wahrgenommen werden.
Auch wenn dies für viele Menschen, die Hörunterstützung benötigen, frustrierend sein kann, sind Experten der Ansicht, dass das Gehirn in der Regel die Fähigkeit besitzt, sich anzupassen, und dass sich die Wirkung Ihrer Hörgeräte in den meisten Fällen mit der Zeit verbessern wird2.